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Die Wettervorhersagen kündigen das Ende eines sehr langen, frostreichen Winters an. Die Forstbaumschulen, die mit ihrem Programm seit mehr als 2 Monaten im Verzug sind, bereiten sich auf eine extreme Frühjahrssaison vor. |
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01.03.2010 - Ein strenger Winter hat für die Forstwirtschaft überwiegend positive, bereinigende Effekte und dieser lang anhaltende echte Winter wird seinem Namen wirklich gerecht. Die Forstbaumschulen des Bundesverbandes der Dt. Forstbaumschulen (VDF e.V.) bereiten sich derzeit auf die bevorstehende Saison vor.
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Der Wald leidet: Vorgeschmack auf Klimawandel |
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Historisch trockener April 2007 gefährdet massiv auch frische Waldkulturen! Die Forstbaumschulen warnen vor hohen Ausfällen bei frisch gepflanzten Waldbäumen. Laut erster Zusammenfassungen über das Wetter in Deutschland in diesem April durch den Dt. Wetterdienst zufolge erleben wir soeben einen Rekordapril: Es ist zu trocken und zu warm. Was des Menschen Freud, ist aber des Waldes Leid ! Der warme Winter und die Auswirkungen des Sturmes Kyrill fördern einerseits die Vermehrung der Schadinsekten. Vor allem in Süddeutschland fallen ganze Waldbestände unter dem Angriff der Borkenkäfer aus: Kahlflächen entstehen gehäuft. In der Diskussion um die Klimawandelfolgen erhalten wir nun einen Vorgeschmack auf die Szenarien der Zukunft, denn bei vielerorts nur 1-3% der normalen Monatsniederschlägen sind vor allen Jungbäume extrem gefährdet; Das gilt insbesondere für neue empfindliche Wald-Kulturen und hier zusätzlich verstärkt bei den Frühjahrskulturen. Glaubt man den Aussagen der Experten beim jüngsten Symposium „Klimawandel“ in Nürnberg des Bayerischen Staatsministeriums für Forstwirtschaft, letzte Woche, dann sind selbst optimistische Szenarien nicht ohne massive Auswirkung für den Dt. Wald. Schon heute fällt die Fichte in mittelalten Beständen auf großen Flächen (Auch Totalausfall) aus. Die alte Forderung nach standortgerechten und gemischten Wäldern setzt sich nun mehr und mehr durch, wobei ein komplexes System wie der Wald dazu Zeit braucht. Aber: Der Wald selbst in unserem Lande soll nur an sehr trockenen und nährstoffarmen Böden selbst in Frage gestellt sein, so die Prognosen in Nürnberg. Aber gerade nach solchen Schadereignissen ist es wichtig, rasch und zügig den Wald neu anzulegen. Das ist zwar auch gesetzlich geregelt, aber auch eine ökonomische/ökologische Selbstverständlichkeit.
Ein langfristiger konsequenter Umbau des Waldes unter Aspekten der standortgerechten Baumartenwahl und Mischung, so die sich etablierende Erkenntnis, ist die Pflicht an der Nachhaltigkeit des Waldes. Das wird der Verjüngung dieser und letzter Saison aber nicht umgehend helfen, denn auch der Vorstand des VDF e.V. rechnet damit: Die anhaltende Trockenheit in März/April, auf den zuvor warm-trockenen Winter, werden regional zu hohen Ausfällen bei Jungbäumen führen. Das ist vielfach tragisch, weil Wiederbewaldung und Baumartenanreicherung verzögert werden, und Waldbesitzer, neben Sturm und Käferschaden, nun auch noch Gefahr laufen, „Pflanz“-Investitionen zu verlieren. Es ist mehrfach tragisch, denn geht das Pflanzgut verloren, dann muss herkunftsgerecht neu gepflanzt werden - und diese Pflanzen fehlen dann anderenorts. Wald und Baumschule werden auch Ihre Konzepte gemeinsam überdenken müssen. Unbestritten wird man mehr in Herbst/Winter pflanzen müssen, bei optimierter Logistik und bester Zeit-Organisation. Es gibt sicher noch Optimierungspotenzial in der Zusammenarbeit. Die Forst-Baumschulen bieten das im Sinne des Waldes und der nachhaltigen Waldwirtschaft mit Rat und Tat an. |
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Der Wald leidet: Vorgeschmack auf Klimawandel |
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Historisch trockener April 2007 gefährdet massiv auch frische Waldkulturen ! Die Forstbaumschulen warnen vor hohen Ausfällen bei frisch gepflanzten Waldbäumen. Laut erster Zusammenfassungen über das Wetter in Deutschland in diesem April durch den Dt. Wetterdienst zufolge erleben wir soeben einen Rekordapril: Es ist zu trocken und zu warm. Was des Menschen Freud, ist aber des Waldes Leid ! Der warme Winter und die Auswirkungen des Sturmes Kyrill fördern einerseits die Vermehrung der Schadinsekten. Vor allem in Süddeutschland fallen ganze Waldbestände unter dem Angriff der Borkenkäfer aus: Kahlflächen entstehen gehäuft. In der Diskussion um die Klimawandelfolgen erhalten wir nun einen Vorgeschmack auf die Szenarien der Zukunft, denn bei vielerorts nur 1-3% der normalen Monatsniederschlägen sind vor allen Jungbäume extrem gefährdet; Das gilt insbesondere für neue empfindliche Wald-Kulturen und hier zusätzlich verstärkt bei den Frühjahrskulturen. Glaubt man den Aussagen der Experten beim jüngsten Symposium „Klimawandel“ in Nürnberg des Bayerischen Staatsministeriums für Forstwirtschaft, letzte Woche, dann sind selbst optimistische Szenarien nicht ohne massive Auswirkung für den Dt. Wald. Schon heute fällt die Fichte in mittelalten Beständen auf großen Flächen (Auch Totalausfall) aus. Die alte Forderung nach standortgerechten und gemischten Wäldern setzt sich nun mehr und mehr durch, wobei ein komplexes System wie der Wald dazu Zeit braucht. Aber: Der Wald selbst in unserem Lande soll nur an sehr trockenen und nährstoffarmen Böden selbst in Frage gestellt sein, so die Prognosen in Nürnberg. Aber gerade nach solchen Schadereignissen ist es wichtig, rasch und zügig den Wald neu anzulegen. Das ist zwar auch gesetzlich geregelt, aber auch eine ökonomische/ökologische Selbstverständlichkeit. Ein langfristiger konsequenter Umbau des Waldes unter Aspekten der standortgerechten Baumartenwahl und Mischung, so die sich etablierende Erkenntnis, ist die Pflicht an der Nachhaltigkeit des Waldes. Das wird der Verjüngung dieser und letzter Saison aber nicht umgehend helfen, denn auch der Vorstand des VDF e.V. rechnet damit: Die anhaltende Trockenheit in März/April, auf den zuvor warm-trockenen Winter, werden regional zu hohen Ausfällen bei Jungbäumen führen. Das ist vielfach tragisch, weil Wiederbewaldung und Baumartenanreicherung verzögert werden, und Waldbesitzer, neben Sturm und Käferschaden, nun auch noch Gefahr laufen, „Pflanz“-Investitionen zu verlieren. Es ist mehrfach tragisch, denn geht das Pflanzgut verloren, dann muss herkunftsgerecht neu gepflanzt werden - und diese Pflanzen fehlen dann anderenorts. Wald und Baumschule werden auch Ihre Konzepte gemeinsam überdenken müssen. Unbestritten wird man mehr in Herbst/Winter pflanzen müssen, bei optimierter Logistik und bester Zeit-Organisation. Es gibt sicher noch Optimierungspotenzial in der Zusammenarbeit. Die Forst-Baumschulen bieten das im Sinne des Waldes und der nachhaltigen Waldwirtschaft mit Rat und Tat an. |
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Statement: Die aktuellen Überflutungsschäden in den Forstbaumschulen allein würden keinen Betrieb in wirkliche Existenzängste treiben. Vielmehr ist es die desolate wirtschaftliche Situation im Zusammenspiel mit den Wasserschäden, welche die Forstbetriebe |
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Erklärung zur Misere der Forstbaumschulen:
Wirtschaftlich: Die Absatzmärkte für die Produkte einer Forstbaumschule liegen zu 90 % bei den Kommunen und dem Staat. Haushaltssperren treiben somit bundesweit immer mehr Baumschulen zur Aufgabe des Betriebes oder in den Konkurs. |
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Zum Thema Flutkatastrophe in Deutschland und zur allgemeinen Lage der Forstbaumschulen in Deutschland |
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Donnerstag, 26. Juni 2003 Die Flutwelle rast durch Deutschland und vernichtet ganze Existenzen. Jeder spricht über Entschädigung und Schadensbegrenzung. Dies ist für die Betroffenen natürlich auch absolut vorrangig. |
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